Der Sachsenwall

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Der Sachsenwall auf dem Hexentanzplatz
Reste des Sachsenwalls auf dem Hexentanzplatz
Der Sachsenwall verläuft quer über den nordöstlichen Teil des Hexentanzplatzes vom Steinbachtal bis hinüber zum Rand des Bodetals. Diese aus Granitblöcken bestehende Trockenmauer wurde vermutlich in der Zeit zwischen 750 und 450 vor Chr. vom germanischen Stamm der Sachsen errichtet. Das Bauwerk gehörte einst zum Befestigungssystem der Homburg, einer ehemaligen germanischen Burganlage am äußersten nordöstlichen Ende des heutigen Hexentanzplatzes nahe des Bergtheaters. Diese Burg diente den Sachsen in Gefahrensituationen als Rückzugsort. Sie soll außerdem noch lange nach der Christianisierung dieses germanischen Stammes als Platz zur Anbetung und Verehrung der alten Götter gedient haben.

Heute sind nur noch Fragmente des Sachsenwalls zu sehen. Der Rest dieser Befestigungsanlage ist etwa 150 Meter lang und an der Basis rund vier Meter breit. Die maximale Höhe erreicht in unseren Tagen noch ca. zwei Meter.

Der Sachsenwall wurde in der Vergangenheit auch als "Heidenwall" oder "Teufelsmauer" bezeichnet. In seiner Umgebung fanden Forscher verschiedene frühgeschichtliche Gegenstände wie z.B. eine bronzene Keule sowie einen mit altgermanischen Symbolen versehenen Granitstein. Diesen Stein können Sie in der nahegelegenen Walpurgishalle besichtigen.

 


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Weitere Informationen:
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