Die Walpurgishalle

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Die Walpurgishalle auf dem Hexentanzplatz
Die Walpurgishalle auf dem Hexentanzplatz
Die Walpurgishalle ist ein mehr als 100 Jahre alter Museumsbau im Nordosten des Hexentanzplatzes. Sie wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts vom Berliner Architekten Bernhard Sehring nach einer Idee des Malers Hermann Hendrich entworfen. Der im Jahre 1901 eingeweihte Bau aus Stein und Holz entspricht den damaligen Vorstellungen vom altgermanischen Baustil.

Am Giebel der Walpurgishalle ist Wotan mit seinen ständigen Begleitern, den Raben Hugin und Munin, den Wölfen Freki und Geri sowie seinem Ross Sleipnir abgebildet. Im Inneren befindet sich ein fünfteiliger Gemäldezyklus des bereits erwähnten Malers Hermann Hendrich mit Szenen der Walpurgisnacht nach Goethes "Faust". Außerdem ist hier ein ebenfalls aus dem Jahre 1901 stammendes imposantes Fundstück aus der näheren Umgebung ausgestellt - ein großer Granitstein, welcher diverse eingeritzte germanische Symbole aufweist. Er trägt heute die Bezeichnung "Opferstein".

Trotz ihrer nur geringen Größe bietet die Walpurgishalle somit ein recht interessantes Themenspektrum, wie es in dieser Zusammenstellung wohl nirgendwo sonst zu finden ist. Sie können das kleine Museum in den Monaten April bis Oktober in der Zeit von 9 Uhr bis 17 Uhr besichtigen.

 


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Weitere Informationen:
Hintergrund-Infos zur Walpurgisnacht | Der Hexentanzplatz | Anreise zum Hexentanzplatz | Der Sachsenwall | Wotan - der oberste Germanengott | Die Götter der Germanen

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