Der Maltermeisterturm

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Der Maltermeisterturm bei Goslar  
Der Maltermeisterturm  
Der Maltermeisterturm steht etwa zwei Kilometer südlich der Altstadt von Goslar am Rammelsberg - etwa auf halber Höhe desselben. Er wurde vermutlich im 13. oder 14. Jahrhundert erbaut. Seine erste urkundliche Erwähnung war aber erst im Jahre 1548. Einst diente der Maltermeisterturm als Wachturm für das Bergwerk im Rammelsberg. Eine Glocke im Turm läutete außerdem jeweils zum Schichtbeginn.

Etwa ab der Mitte des 18. Jahrhunderts wohnte der Maltermeister im Turm, wodurch das Bauwerk auch seinen heutigen Namen erhielt. Der Maltermeister war seinerzeit zuständig für die Verwaltung des im Bergwerk benötigten Grubenholzes. Das Malter ist ein altes Raummaß und entspricht etwa 2 m³.

Heute ist der Maltermeisterturm ein Teil einer Gaststätte mit großer Terrasse und herrlichem Ausblick auf die Stadt Goslar. Im Inneren des Ausflugslokals gibt es eine kuriose Besonderheit - den "Smoking-Point". Dieser ermöglicht es den Gästen, im Restaurant zu rauchen, ohne die bestehenden Gesetze zu verletzen - die betreffende Person muß dabei Kopf und Hände durch eine Maueröffnung stecken.
Der Maltermeisterturm ist darüber hinaus ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen im Rammelsberggebiet.

In der näheren Umgebung befinden sich:
Das Besucherbergwerk und Museum Rammelsberg | Der Herzberger Teich | Der Kinderbrunnen

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