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| Die Ruine der Kirche von Hüttenrode
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Der kleine Ort Hüttenrode befindet sich an der Bundesstraße 27 zwischen Blankenburg und Rübeland.
Er liegt auf einer Hochfläche im Unterharz in einer schönen landschaftlichen Umgebung.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahre 1133.
Wenig später erlangte im 13. Jahrhundert in Hüttenrode der Eisenerzbergbau große Bedeutung, welcher hier etwa 700 Jahre lang betrieben wurde.
Heute ist Hüttenrode ein beliebter Ferienort.
Sehenswert ist die Kirche aus dem 18. Jahrhundert, welche ursprünglich zwei Zwiebeltürme besaß.
Nach einem Brand der Kirche wurde anschließend aus Kostengründen das heute sichtbare Spitzdach errichtet.
Viele weitere Sehenswürdigkeiten befinden sich in der unmittelbaren Nachbarschaft des Ortes.
Ein regional sehr bekanntes Volksfest hat in Hüttenrode seine Heimat.
Jedes Jahr am ersten Augustwochenende wird hier seit dem Jahre 1885 der traditionsreiche Grasedanz gefeiert.
Der Anlaß dieses Festes ist der Abschluß der Heuernte.
Den Höhepunkt der drei Tage währenden Feierlichkeiten bilden am Festsonntag die Wahl der Grasekönigin und der Heuprinzessin.
Weitere Attraktionen sind der traditionelle Umzug sowie die Heuversteigerung.
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