Die Horstbergwarte

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Die Horstbergwarte
Die Reste der Horstbergwarte auf dem Horstberg bei Wernigerode
Der Horstberg ist ein kleiner Höhenzug aus Muschelkalk am östlichen Stadtrand von Wernigerode. Er erhebt sich bis zu 70 Meter über das Höhenniveau des sich anschließenden nördlichen Harzvorlandes. Nahe seines höchsten Punktes steht der Überrest eines mittelalterlichen Wachturmes. Dieser wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts für die Grafen vom Regenstein aus Kalksteinen des Horstberges erbaut. Die Horstbergwarte diente als Beobachtungs- und Signalturm. Etwa ein Jahrhundert später integrierte man den Turm in das Verteidigungssystem der Stadt Wernigerode.

Nachdem solcherart Beobachtungstürme nicht mehr zeitgemäß waren, begann auch der Verfall des Wart-Turmes auf dem Horstberg. Im Laufe der Jahrhunderte brachen immer wieder Steine aus dem Mauerwerk heraus. Um die Jahrtausendwende hatte die Horstbergwarte dadurch rund die Hälfte ihrer ursprünglichen Höhe eingebüßt. Zu dieser Zeit erfolgte eine umfangreiche Sanierung des verbliebenen Restes des Bauwerkes.

In unseren Tagen gehört der Horstberg mit der Ruine der Horstbergwarte zu den markantesten Orientierungspunkten im Gebiet zwischen Wernigerode und Benzingerode. Der sanierte Turmstumpf stellt ein attraktives und stadtnahes Wanderziel mit schöner Aussicht auf das Umland bis hin zum Brocken dar. Über den Wanderweg auf dem Kamm des Horstberges ist die Horstbergwarte gut zu erreichen.

Nur wenig östlich der Horstbergwarte sind die Reste eines alten Steinbruchs zu sehen. Der Rundweg führt nahe an diesem tief in den Berg eingeschnittenen Areal vorbei. Hier sollten Sie genau auf den Weg achten, da sich nur einige Schritte weiter der steile Abhang befindet. Dies gilt besonders, wenn Sie mit Kindern unterwegs sind.

 


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Weitere Informationen:
Bilder vom Horstberg | Wernigerode | Der Stadtplan von Wernigerode

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Das Schloß Wernigerode | Benzingerode | Der Austbergturm

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