Der Rehberger Graben

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Der Rehberger Graben  
Der Rehberger Graben nahe der Staumauer des Oderteichs  
Der Rehberger Graben ist ein künstlicher Wasserlauf, welcher zu Beginn des 18. Jahrhunderts angelegt wurde. Er diente der Wasserversorgung der Bergwerke von St. Andreasberg. Der Graben hat eine Länge von mehr als sieben Kilometern und führt von der Staumauer des Oderteichs bis zum Oberen Geseher Wasserlauf. Seinen Namen erhielt der Rehberger Graben von dem 890 Meter hohen Rehberg, welchen dieses künstliche Gewässer im Osten und Süden umfließt.

Der Rehberger Graben entstand etwa zeitgleich mit der Staumauer des Oderteichs. Beide Bauwerke dienten als Teile des Oberharzer Wasserregals dem selben Zweck und konnten nur gemeinsam ihre Aufgabe erfüllen. Der Oderteich sorgte dafür, daß das kostbare Naß auch in regenarmen Zeiten stets ausreichend verfügbar war und der Rehberger Graben leitete es an seinen Bestimmungsort. So floß das Wasser der Oder zu den Gruben um St. Andreasberg, wo es die zahlreichen Wasserräder und Pochwerke antrieb.

Nach dem Ende des Silberbergbaus in St. Andreasberg im Jahre 1910 wurde mit der Nutzung der vorhandenen Wasserkraft zur Stromerzeugung begonnen.

Heute ist der Rehberger Graben ein bedeutendes Harzer Kulturdenkmal. Wenn Sie diesen von Menschenhand geschaffenen Wasserlauf näher kennenlernen möchten, sollten Sie dem schönen Wanderweg entlang dieses Gewässers folgen.

 


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Weitere Informationen:
Der Oderteich | Übersicht über die Harzer Bergbaumuseen | Das Oberharzer Wasserregal

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