Der Kuttelbacher Teich

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Der Kuttelbacher Teich mit Waldbad
Blick auf den Kuttelbacher Teich und sein Waldseebad
Der Kuttelbacher Teich ist ein ehemaliger Bergbauteich westlich von Hahnenklee-Bockswiese. Sein Damm ist in den Jahren 1682 bis 1686 errichtet worden. Das Staugewässer diente einst der Speicherung von Aufschlagwasser für die Gruben des Bockswieser Zuges. Der Teich wurde aus dem überschüssigen Wasser des oberhalb liegenden Großen Kranicher Teiches sowie aus dem Trecktaler Graben gespeist. Später erfolgte eine teilweise Umgestaltung des Dammes zur neuen Bauweise und im 19. Jahrhundert mindestens eine Dammerhöhung.

Der Teichdamm ist etwa 140 Meter lang und ca. 12 Meter hoch. Hinter ihm staut sich ein ungefähr 450 Meter langes und bis zu 160 Meter breites Gewässer mit einem maximalen Inhalt von rund 163.000 m³ Wasser an. Über den Damm führt eine Landstraße, welche die Kurorte Hahnenklee und Lautenthal miteinander verbindet.

Der Kuttelbacher Teich liegt in einem dichten Waldgebiet in herrlicher Lage. An seinem nordwestlichen Ufer befindet sich ein beliebtes Waldseebad mit großer Liegewiese, Grillplatz, Bootsverleih und Restaurant. Das Bad ist bei schönem Wetter in der Saison täglich geöffnet. Direkt nebenan gibt es einen Parkplatz, welcher auch als idealer Ausgangspunkt für Wanderungen dienen kann.

Des weiteren haben Sie bei der Erfüllung der entsprechenden Voraussetzungen die Möglichkeit, im Kuttelbacher Teich zu angeln. Der einstige Bergbauteich stellt heute ein besonders schützenswertes Kulturdenkmal dar und steht daher unter Denkmalschutz. Als für Bergbauzwecke angelegte wasserwirtschaftliche Anlage zählt er darüber hinaus zum Wasserverbundsystem des Oberharzer Wasserregals.

 


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Weitere Informationen:
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