Der Zankwieser Teich

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Der Zankwieser Teich
Blick vom östlichen Dammende über den Zankwieser Teich - links im Bild ist ein Teil des Staudammes zu erkennen
Ein einst für Bergbauzwecke angelegter Stauteich nordöstlich von Clausthal-Zellerfeld ist der Zankwieser Teich. Er diente ursprünglich der Wasserversorgung der Erzgruben des Zellerfelder Revieres. Eine Besonderheit ist der im Jahre 1688 errichtete und etwa 9,50 Meter hohe Damm. Dieser verläuft zunächst auf einer Strecke von ca. 230 Meter von Nordwesten nach Südosten, um dann fast rechtwinklig nach Nordosten abzubiegen. Der Teichdamm kann somit insgesamt eine Länge von fast 350 Meter aufweisen, während das angestaute Gewässer mit einer Länge von 160 und einer Breite von 200 Meter sowie einem Stauvolumen von ca. 100.000 m³ vergleichsweise unspektakulär, aber doch sehr idyllisch inmitten eines dichten Waldgebietes liegt.

Durch den nahen Parkplatz am Kiefhölzer Teich an der Straße nach Festenburg ist der Zankwieser Teich schnell und bequem zu erreichen. Auf Grund seiner dennoch relativ ruhigen Lage ist das Gewässer im Sommer als Badeteich sehr beliebt, allerdings für Familien mit Kindern weniger geeignet. Es besteht darüber hinaus auch die Möglichkeit zum Angeln, wenn man einen entsprechenden Berechtigungsschein besitzt.

Als ehemaliger Bergbauteich steht der Zankwieser Teich heute unter Denkmalschutz. Er ist außerdem aktiver Bestandteil des Kulturdenkmals "Oberharzer Wasserregal".

 


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Weitere Informationen:
Teiche im Harz | Baden im Harz | Das Oberharzer Wasserregal

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