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| Blick vom Teichdamm auf das Feuchtbiotop an seinem Fuße
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Der (Neue) Obere Schalker Teich lag im Schalketal oberhalb von Festenburg und wurde erst im Jahre 1733 angelegt.
Damit war sein Damm einer der letzten Teichdämme in klassischer Teichbauweise im Harz vor dem Bau der großen Stein- und Betonstaumauern.
Mit einer Höhe von etwa 12,80 Meter gehörte das Bauwerk außerdem zu den besonders hohen Dämmen.
Dieser Damm ersetzte einen Vorgängerbau - den des etwa 80 Meter weiter oberhalb gelegenen kleineren Alten Oberen Schalker Teiches.
Dieser konnte aus technischen Gründen nicht weiter erhöht werden.
Der (Neue) Obere Schalker Teich versorgte die weiter unterhalb liegenden Erzgruben bei Schulenberg und Festenburg mit Wasser zum Antrieb der dortigen Kunst- und Kehrräder.
Nach Beendigung der Bergbautätigkeit in diesen Gruben verlor auch der Obere Schalker Teich seine Aufgabe.
Sein Damm wurde eingeschnitten, so daß das Wasser der Schalke ungehindert talwärts fließen und von dem Bauwerk keinerlei Gefährdung ausgehen konnte.
Am Fuße des Teichdammes des ehemaligen Neuen Oberen Schalker Teiches staut sich allerdings bis heute ein kleines Gewässer an.
Dieses ist in unseren Tagen ein wertvolles Biotop und Refugium für Kleinlebewesen und seltene Pflanzen.
Wie alle ehemaligen für Bergbauzwecke angelegten wasserwirtschaftlichen Anlagen stehen auch die Reste des Teichdammes unter Denkmalschutz und sind passiver Bestandteil des Kulturdenkmals "Oberharzer Wasserregal".
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