Der Entensumpf

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Der Entensumpf - kleiner ehemaliger Bergbauteich bei Clausthal-Zellerfeld
Hohe Bäume umgeben den Entensumpf.
Der Entensumpf ist ein kleiner ehemaliger Bergbauteich südöstlich von Clausthal-Zellerfeld. Das ursprünglich unter dem Namen Neuer Benedicter Teich oder auch Rathsteich angelegte Gewässer diente einst der Versorgung der Erzgrube Benedicte. Diese befand sich weiter nördlich in der Nähe des Oberen Pfauenteiches.

Nachdem der Entensumpf für die Wasserversorgung dieses Bergwerkes nicht mehr benötigt wurde, erhielt er vom Rat der Stadt Clausthal eine neue Bestimmung. Ab sofort hatte der Teich die Aufgabe, Trinkwasser für diese Bergarbeiterstadt bereitzustellen. Um das kostbare Naß dorthin zu befördern, wurde eine hölzerne Wasserleitung vom Entensumpf in die Stadt verlegt.

Sie erreichen den Entensumpf sehr einfach über die Bundesstraße 242. Kurz hinter dem östlichen Ortsausgang von Clausthal-Zellerfeld befindet sich ein Waldparkplatz. Von diesem sind es nur noch wenige Meter bis zu dem von allen Seiten von Wald umgebenen kleinen Teich. Ein schmaler Pfad führt um den Entensumpf herum, welcher sich in kurzer Zeit umwandern läßt. Ebenso ist es möglich, zu diesem ehemaligen Bergbauteich von den nahen Orten Clausthal-Zellerfeld oder Buntenbock auf gut ausgeschilderten Wanderwegen zu gelangen. Nur wenige Meter östlich des Entensumpfes befindet sich die Innerstesprung genannte Quelle der Innerste, zu der ebenfalls ein Wanderweg führt.

Der Entensumpf ist heute ein passiver Bestandteil des Kulturdenkmals "Oberharzer Wasserregal".

 


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Weitere Informationen:
Teiche im Harz | Das Oberharzer Wasserregal | Wandern im Harz | Die Innerste

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