Die Sagen von der Baumannshöhle

Anzeige:

Als einzige der Rübeländer Tropfsteinhöhlen ist die Baumannshöhle seit Menschengedenken bekannt. Zahlreiche Sagen ranken sich daher um diese bei Besuchern aus nah und fern beliebte Karsthöhle.

Eine von diesen berichtet, daß einst im Inneren des Berges Zwerge gelebt haben sollen. Sie hatten ein gutes Verhältnis zu den Menschen und halfen diesen oftmals.

Sagenhaft sei auch die Ausdehnung der Höhle. Sie reichte angeblich bis an den Rand des Harzes in die alte Kaiserstadt Goslar. Wer sich in der Höhle verirrte, sollte vorzeitig altern oder gar sterben.

Ins Reich der Sagen gehört auch die angebliche Entdeckung der Höhle durch den auf der Suche nach Erz befindlichen Bergmann Friedrich Baumann. Dieser irrte im Jahre 1536 drei Tage lang ohne Licht, Nahrung und Getränke in der Höhle umher. Dann erschien ihm ein Engel mit einer Lampe, welcher ihn schließlich zurück an das Tageslicht führte. Dort konnte der Bergmann noch von der Schönheit der Tropfsteinhöhle berichten, bevor er verstarb. Friedrich Baumann wurde schließlich - unabhängig vom Wahrheitsgehalt dieser Geschichte - zum Namensgeber der Höhle.

 


Anzeige:

Weitere Informationen:
Die Baumannshöhle | Sagen aus dem Harz

HomeInhaltsverzeichnisImpressum