Die Oker

Anzeige:
Die Oker im Harz
Die Oker auf ihrem Weg durch das untere Okertal
Die Oker gehört wegen der von ihr durchflossenen malerisch-romantischen Gebirgslandschaft mit den dunklen Wäldern und den steil aufragenden Felsklippen zu den bekanntesten Flüssen des Harzes. Von ihrer Quelle im Bruchbergmassiv auf ca. 910 Meter Höhe und ihrer Mündung in die Aller bei Müden legt die Oker rund 105 Kilometer zurück und überwindet dabei einen Höhenunterschied von etwa 860 Meter. Dem Bruchberg entsprungen, durchquert der noch kleine Gebirgsbach im Oberharz die Stadt Altenau und wird unterhalb dieser ehemaligen Bergarbeitersiedlung von der Okertalsperre zu einem gewaltigen See angestaut. Der Okerstausee ist besonders deshalb so beliebt, weil er - inmitten einer reizvollen Landschaft gelegen - für zahlreiche Freizeitaktivitäten genutzt werden darf.

Unterhalb der Staumauer passiert der Gebirgsfluß das "kleinste Königreich der Welt", bei welchem auch die Romke in die Oker einmündet. Der Flußlauf hat sich hier im Laufe von Jahrmillionen tief in das Felsgestein eingeschnitten, was dem Okertal an dieser Stelle bis hin zum nördlichen Harzrand seinen unverwechselbaren wild-romantischen Charakter verleiht. In der gleichnamigen Siedlung Oker, welche heute ein Stadtteil von Goslar ist, verläßt der Fluß den Harz in nordöstlicher Richtung.

Die Oker fließt nun weiter über Vienenburg, Schladen und Wolfenbüttel nach Braunschweig. Etwa 30 Kilometer nordwestlich dieser Großstadt mündet die Oker bei Müden in die Aller.

 


Anzeige:

Weitere Informationen:
Bäche und Flüsse im Harz | Der Bruchberg | Der Okerstein | Das Okertal | Bilder aus dem Okertal | Altenau | Die Okertalsperre | Das "Kleinste Königreich der Welt" | Das Ausgleichsbecken der Okertalsperre | Der Goslarer Stadtteil Oker

HomeInhaltsverzeichnisImpressum • Foto: fm