Die Traditionsbrennerei in Nordhausen

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Die Traditionsbrennerei in Nordhausen  
Der Innenhof der Traditionsbrennerei  
Westlich der Nordhäuser Altstadt befindet sich die letzte erhaltene traditionelle Kornbrennerei der Stadt. Einst standen im thüringischen Nordhausen über einhundert dieser Produktionsstätten. Die Kreisstadt kann auf eine mehr als 500jährige Geschichte der Branntweinherstellung zurückblicken.

Der Gebäudekomplex in der Grimmelallee entstand in den Jahren 1907 und 1908 als neue Wohn-und Produktionsstätte für die 1857 von Joseph Seidel gegründete Kornbrennerei. Die Bauwerke wurden mit zahlreichen Jugendstil-Ornamenten verziert. Ein markanter und rund 30 Meter hoher Schornstein überragt das Ensemble der traditionsreichen Brennerei und ist gleichzeitig deren Wahrzeichen.

Die Produktionsanlagen waren noch bis zum Jahre 1959 in Betrieb. In den 1980er Jahren erfolgte dann der Umbau zur Traditionsstätte. Die denkmalgeschützten Gebäude und deren Umfeld wurden umfangreich saniert und befinden sich somit wieder im Originalzustand. Neu sind lediglich die Sitzgruppe im Hof sowie die dort seit dem Jahre 2007 platzierte große Figur des Huhns "Henriette", dem Maskottchen der Firma. Dieses Huhn aus Eichenholz erschuf ein Künstler mit einer Kettensäge anläßlich des 500. Jahrestages der ersten urkundlichen Erwähnung der Kornbrennerei in Nordhausen.

Die Traditionsbrennerei kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Dabei verfolgen Sie den Herstellungsvorgang vom Getreide bis zum fertigen Getränk. Anschließend gibt es die Möglichkeit zur Verkostung der hier produzierten Spirituosen. In einem Verkaufsraum können Sie außerdem diverse Produkte der Kornbrennerei sowie andere thematisch passende Andenken erwerben.

 


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Weitere Informationen:
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