Altbergbaugebiete bei Pölsfeld

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Im Altbergbaugebiet von Pölsfeld
Eine historische Kleinhalde am Rand des Karstwanderweges bei Pölsfeld
Bereits vor dem 30jährigen Krieg erfolgte im Gebiet um Pölsfeld der Abbau von Kupferschiefer. Die Flöze sind hier in Folge geologischer Bedingungen in viele Teile zerbrochen und verlaufen teilweise im beinahen rechten Winkel zur Erdoberfläche. Das Erz trat an einigen Stellen zu Tage. An diesen Orten begannen die Menschen mit dem Abbau des kostbaren Gesteins.

Ein großes Altbergbaurevier befindet sich nordöstlich der Siedlung am Kupferberg nahe der Straße in Richtung Annarode. Es wird durch einen etwa 2,1 Kilometer langen Rundwanderweg erschlossen. Dieser gehört zum Karstwanderweg und stellt dessen östlichsten Streckenabschnitt dar. Der Bergbau hinterlies hier mehr als einhundert Halden. Um Pölsfeld gibt es insgesamt rund 1000 dieser kleinen künstlichen Hügel.

Die Überreste des Bergbaus präsentieren sich dem Wanderer in unseren Tagen vor allem in Form dieser kleinen Halden, welche alle in ihrer Mitte eine Vertiefung aufweisen. An dieser Stelle befand sich einst der Zugang zum Schacht. Die historischen Schachthalden liegen oftmals nur wenige dutzend Meter voneinander entfernt. Um diese Kleinhalden zu besichtigen, müssen Sie also nicht quer durch den Wald laufen, denn viele von diesen befinden sich direkt am Wegesrand.

Das Areal des Altbergbaus stellt darüber hinaus ein schönes Wandergebiet dar. Sie können es von der Ortslage Pölsfeld sowie von der erwähnten Landstraße aus leicht erreichen.

 


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Weitere Informationen:
Der Karstwanderweg | Pölsfeld | Die historische Kleinhaldenlandschaft bei Hettstedt | Der 30jährige Krieg

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