Die Feuersteinklippe

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Die Feuersteinklippen
Die Feuersteinklippe bei Schierke ist für den Wanderer nicht begehbar.
Die Feuersteinklippe steht auf einer kleinen Waldlichtung nördlich des Bahnhofs von Schierke. Von dort können Sie die markanten Felsen auf einem kurzen, aber etwas unebenen Wanderweg innerhalb weniger Minuten erreichen. Die beinahe senkrecht aufragende Klippe ist nicht begehbar.

Die Feuersteinklippe ist eines der Wahrzeichen des Ortes und Namensgeber eines bekannten Kräuterlikörs. Mit dem als Feuerstein bezeichneten Kieselgestein hat die Granitklippe aber nichts gemeinsam. Der Name wurde vermutlich von den Steinen auf der Schierker Feuersteinwiese hergeleitet, auf welcher in früheren Zeiten Feuer für kultische Zwecke angezündet wurden. Eine andere Version behauptet, daß das Gestein der Felsklippe so hart sei, daß es beim Anschlagen mit einem Stück Stahl Funken erzeugen würde.

Die Feuersteinklippen weisen die für den Harzer Granit typische Wollsackverwitterung auf. Der berühmteste Besucher der beeindruckenden Felsen war ohne Zweifel Johann Wolfgang von Goethe. Im Jahre 1784 besuchte der Dichterfürst die Feuersteine, um dort geologische Forschungen zu betreiben.

 


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Weitere Informationen:
Bilder von der Feuersteinklippe | Der Kräuterlikör "Schierker Feuerstein" | Die Wollsackverwitterung

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